Skip to content

Glossar

BegriffErklärung
InnenradiusKleinster Radius in Innenecken, begrenzt durch den Werkzeugdurchmesser.
VektorMathematische Linie oder Kurve als Grundlage für 2D-CAM.
BegriffErklärung
AbplattungGezielte flache Vertiefung oder Planfläche, oft als Tasche oder Referenzfläche gefräst.
AnfahrbewegungBewegung des Fräsers zum Startpunkt eines Werkzeugwegs.
AufmaßBewusst stehen gelassenes Material für einen späteren Schlichtgang.
AußenprofilProfilweg auf der Außenseite einer Kontur.
BohrwerkzeugwegCAM-Strategie zum Bohren von Löchern mit definierter Tiefe.
BrückeStehen gelassene Verbindung zwischen Teil und Restmaterial.
EintauchrampeSchräge Zustellung in das Material statt senkrechtem Bohren.
FeinfräsenSchlichtgang mit geringer Materialabnahme für bessere Oberfläche.
FrästiefeTiefe eines Werkzeugwegs bezogen auf Materialoberfläche oder Maschinenbett.
InnenprofilProfilweg auf der Innenseite einer Kontur.
Keep-out ZoneBereich, den Werkzeugwege meiden sollen.
KonturversatzInnen- oder Außenversatz entsprechend Werkzeugradius.
Lead-inEinfahrbewegung in einen Werkzeugweg zur Schonung der Kante.
Lead-outAusfahrbewegung am Ende eines Werkzeugwegs.
Onion SkinDünne Restschicht am Boden, die Teile bis zum Schluss hält.
PocketTasche oder ausgeräumter Bereich innerhalb einer Kontur.
PostKurzform für Postprozessor.
PostprozessorCAM-Ausgabeprofil, das Werkzeugwege in passende G-Code-Dialekte schreibt.
ProfilwerkzeugwegWerkzeugweg entlang einer Kontur innen, außen oder auf der Linie.
Ramp AngleWinkel einer Rampe in das Material.
RampeSchräger Einstieg in Material zur Reduktion von Werkzeugbelastung.
RasterstrategieParallele Bahnen für 3D- oder Taschenbearbeitung.
RestbearbeitungNachbearbeitung von Material, das ein größeres Werkzeug nicht erreichen konnte.
Safe ZSichere Z-Höhe für Verfahrbewegungen.
SchlichtenFeine Endbearbeitung für Maß und Oberfläche.
SchlichtgangLetzter feiner Werkzeugweg für Maßhaltigkeit und Oberfläche.
SchruppenGrobe Materialabnahme vor dem Schlichten.
SicherheitsabstandZ-Höhe für Bewegungen über Material und Spannmitteln.
StepoverSeitlicher Abstand zwischen zwei Werkzeugbahnen.
Stock to LeaveAufmaß, das für den Schlichtgang stehen bleibt.
TabHaltesteg, der ein ausgeschnittenes Teil im Restmaterial hält.
TascheGefräste Vertiefung mit definierter Fläche und Tiefe.
ToolpathWerkzeugweg, den die Maschine abfährt.
V-CarvingStrategie für Schrift und Ornamente mit V-förmigem Werkzeug.
WerkzeugnummerKennzeichnung eines Werkzeugs im Job oder in der Datenbank.
BegriffErklärung
DXF2D-Austauschformat für Vektorgeometrie.
BegriffErklärung
BrandspurDunkle Kante durch Reibung, stumpfe Werkzeuge oder falsche Schnittdaten.
FräserbruchVersagen des Werkzeugs durch Überlast, falsche Spannung oder Kollision.
RatternSchwingung zwischen Werkzeug, Maschine und Material mit rauem Geräuschbild.
Tool DeflectionDurchbiegung des Werkzeugs unter Last.
BegriffErklärung
AchseBewegungsrichtung einer CNC-Maschine, typischerweise X, Y und Z.
AchsrichtungFestgelegte positive und negative Bewegungsrichtung einer Maschinenachse.
ArbeitsnullpunktVom Anwender gesetzter Nullpunkt des Werkstücks.
KoordinateZahlenwert einer Position im Raum oder auf der Werkstückfläche.
NullpunktReferenzposition für Koordinaten eines Jobs.
WerkstücknullpunktVom Job genutzte Referenz am Material.
Z-AchseVertikale Achse für Zustellung und Sicherheitsabstand.
BegriffErklärung
MaßabweichungUnterschied zwischen Sollmaß und Istmaß.
SpielMechanisches Nachgeben oder Umkehrspiel in Bewegungsrichtung.
SquaringRechtwinkliges Ausrichten der Maschinenachsen.
Steps/mmFirmware-Wert für Motorschritte pro Millimeter Achsbewegung.
TramAusrichtung der Spindel senkrecht zur Werkstückebene.
BegriffErklärung
BeschleunigungWie schnell eine Achse ihre Geschwindigkeit verändert.
BettgrößePhysische nutzbare Fläche der CNC-Maschine.
ControllerElektronik, die G-Code in Motorbewegungen übersetzt.
EilgangSchnelle Bewegung ohne Schnittkontakt.
EndschalterSensor zur Erkennung von Referenz- oder Endpositionen.
FirmwareSteuersoftware im Controller, etwa grbl oder grblHAL.
grblWeit verbreitete CNC-Firmware für einfache Controller.
grblHALModerne grbl-Weiterentwicklung für leistungsfähigere Controller.
GrundplatteUnterlage oder Wasteboard auf dem Maschinentisch.
Hard LimitStopp durch ausgelösten End- oder Limit-Schalter.
HomingReferenzfahrt zur Maschinenposition über Sensoren.
MaschinennullpunktFester Referenznullpunkt der Maschine nach dem Homing.
MikroschrittElektronische Unterteilung eines Motorschritts.
Soft LimitsFirmware-Grenzen, die Bewegungen außerhalb des Arbeitsbereichs verhindern.
SpindelMotorisierte Einheit, die den Fräser dreht.
SpoilboardEnglischer Begriff für Wasteboard.
SteifigkeitWiderstand der Maschine gegen Durchbiegung und Schwingung.
WasteboardOpferplatte auf dem Maschinentisch.
BegriffErklärung
AusrissAusgebrochene Holzfasern an Schnittkanten.
FaserverlaufRichtung der Holzfasern, beeinflusst Ausrisse und Oberfläche.
FurnierDünne Holzschicht, empfindlich gegen Ausrisse und Durchfräsen.
Grain DirectionEnglischer Begriff für Faserverlauf.
LeimholzAus verleimten Massivholzlamellen bestehender Werkstoff.
MDFMitteldichte Faserplatte, gut fräsbar, aber staubintensiv.
MultiplexMehrlagiges Sperrholz mit hoher Stabilität.
BegriffErklärung
BeschlagbohrungPräzise Bohrung für Scharniere, Verbinder oder Schubladenführungen.
DogboneAusgerundete Innenecke, damit rechteckige Zapfen in gefräste Taschen passen.
DübelRunder Verbindungsstift für Möbelteile.
FalzStufenförmige Kante für Rückwände, Deckel oder Überlappungen.
KantenradiusRadius an einer Kante nach Fräsen oder Abrunden.
KorpusGrundkörper eines Möbelstücks, etwa Schrank oder Sideboard.
NestingMaterialoptimierte Anordnung vieler Teile auf einer Platte.
NutGerader Kanal für Böden, Rückwände oder Verbindungen.
PassfederMechanisches Verbindungselement; im Kurs als Vergleich für Passungen genutzt.
ReferenzbohrungBohrung zur Ausrichtung bei Zweiseitenbearbeitung.
ReferenzkanteKante, von der Maße und Positionen abgeleitet werden.
ZapfenVorstehendes Verbindungselement, das in eine Tasche oder Nut passt.
ZweiseitenbearbeitungBearbeitung eines Werkstücks von Vorder- und Rückseite.
BegriffErklärung
EntgratenEntfernen scharfer Kanten nach dem Fräsen.
OberflächenfinishQualität der gefrästen oder nachbearbeiteten Oberfläche.
BegriffErklärung
BearbeitungszeitGeschätzte Dauer eines Jobs inklusive Vorschubwegen und Zuschlägen.
BegriffErklärung
SerienfertigungWiederholte Herstellung gleicher oder ähnlicher Teile.
BegriffErklärung
EinlegearbeitInlay-Technik, bei der passgenaue Formen in Taschen eingesetzt werden.
BegriffErklärung
ChiploadSpanstärke pro Schneide, berechnet aus Vorschub, Drehzahl und Schneidenzahl.
Climb CutGleichlauffräsen, bei dem Schneide und Vorschub in ähnlicher Richtung arbeiten.
Conventional CutGegenlauffräsen, oft gut kontrollierbar für erste Tests.
DrehzahlUmdrehungen des Werkzeugs pro Minute.
Feeds and SpeedsEnglischer Sammelbegriff für Vorschub und Drehzahl.
GleichlaufSiehe Climb Cut; kann sauber schneiden, zieht aber stärker in das Material.
KerfSchnittfuge beziehungsweise vom Werkzeug entfernte Breite.
Plunge RateEintauchvorschub in Z-Richtung.
SchneidenzahlAnzahl aktiver Schneiden am Fräser.
SchnittdatenKombination aus Vorschub, Drehzahl, Zustellung, Stepover und Strategie.
SchnittfugeVom Werkzeug abgetragener Bereich entlang einer Kontur.
SpanbildungArt, wie Material in Späne statt Staub oder Brand umgewandelt wird.
VorschubGeschwindigkeit, mit der der Fräser durch Material bewegt wird.
ZustellungTiefe pro Durchgang in Z-Richtung.
BegriffErklärung
AlarmFirmware-Zustand, der Bewegung bis zur Klärung stoppt.
Feed OverrideProzentuale Vorschubanpassung im Sender während eines Jobs.
gSenderSender-Software zum Verbinden, Joggen, Nullsetzen und Ausführen von Jobs.
JoggenManuelles Bewegen der Achsen über den Sender.
ProbeTaster zum Ermitteln von Werkstückposition oder Werkzeuglänge.
Probe PlateTastplatte zum Ermitteln von Nullpunkten.
ProbesetupEinrichtung eines Tasters für Nullpunkt oder Werkzeuglänge.
UnlockEntsperren des Controllers nach Alarm oder Startzustand.
VisualizerG-Code-Vorschau im Sender.
BegriffErklärung
AbsaugungSystem zum Entfernen von Spänen und Feinstaub direkt am Fräser.
KollisionUngewollter Kontakt zwischen Werkzeug, Spannmittel, Maschine oder Material.
Not-AusSicherheitseinrichtung zum schnellen Stoppen der Maschine.
ReststückMaterialabschnitt zum sicheren Testen von Schnittdaten.
StaubklasseHinweis auf Gesundheitsrisiken feiner Holz- und MDF-Stäube.
TrockenlaufJoblauf ohne Schnittkontakt zur Kollisionsprüfung.
BegriffErklärung
AnschlagFeste Referenzkante zum wiederholgenauen Positionieren von Werkstücken.
AufspannplanPlan für Spannmittel, Nullpunkt, Anschläge und Kollisionszonen.
DoppelklebebandKlebespannung für flache Teile, nur mit sauberer Prozesskontrolle.
ExzenterklemmeKlemme mit drehender Nocke für seitlichen Druck.
FixtureVorrichtung zum wiederholgenauen Spannen eines Werkstücks.
Hold-downEnglischer Begriff für Niederhalter oder Spannpratze.
KlemmungMechanische Sicherung des Werkstücks gegen Bewegung.
OpferlageMaterialschicht, die bewusst angefräst werden darf.
PassstiftRunder Stift zur wiederholgenauen Positionierung.
SpannpratzeKlemmteil zum Niederhalten von Werkstücken.
T-NutProfilschiene oder Nut zur flexiblen Werkstückspannung.
VakuumspannungWerkstückspannung durch Unterdruck.
ZwischenlageSchutz- oder Opfermaterial zwischen Werkstück und Spannmittel.
BegriffErklärung
FehlerdiagnoseSystematisches Eingrenzen von Ursache und Gegenmaßnahme.
BegriffErklärung
Datenbank WerkzeugSammlung von Werkzeugdaten, Durchmessern, Schneiden und Startwerten.
EbenenVCarve-Organisation von Vektoren nach Funktion oder Bearbeitung.
Job SetupVCarve-Grundeinstellung für Größe, Materialstärke, Nullpunkt und Einheit.
Job SheetAusdruck oder Übersicht mit Werkzeugen, Zeiten und Einstellungen.
Node EditingBearbeiten einzelner Vektorknoten in VCarve.
SimulationVirtuelle Vorschau der Werkzeugwege vor dem realen Schnitt.
Toolpath TemplateWiederverwendbare Werkzeugweg-Einstellung.
VCarve ProCAD/CAM-Software von Vectric für CNC-Router, inklusive großer Arbeitsbereiche.
WerkzeugdatenbankAblage von Werkzeugparametern in VCarve.
BegriffErklärung
AuskragungFreie Länge des Werkzeugs unter der Spannzange.
BallnoseKugelförmiger Fräser für 3D-Finish und weiche Übergänge.
BohrerWerkzeug für zylindrische Löcher, nicht für seitliches Fräsen gedacht.
Collet RunoutRundlauffehler durch Spannzange oder Schmutz.
Compression BitFräser mit gegenläufigen Schneidenzonen für saubere Ober- und Unterseiten.
DowncutFräsergeometrie, die Fasern nach unten drückt und oben sauber schneidet.
DurchmesserNennmaß des Fräsers, wichtig für Innenradien und Versatz.
EinspannlängeLänge des Fräsers außerhalb der Spannzange.
EndmillSchaftfräser mit Schneiden an Stirn und Umfang.
FasenfräserWerkzeug zum Anbringen schräger Kanten.
FluteSchneide oder Spannut eines Fräsers.
GravurfräserSehr spitzer Fräser für feine Linien und Beschriftungen.
PlanfräserGroßer Fräser zum Abrichten von Wasteboard oder Flächen.
RundlaufAbweichung des rotierenden Werkzeugs von idealer Kreisbewegung.
SchaftdurchmesserDurchmesser des Werkzeugschafts in der Spannzange.
SchaftfräserUniverseller Fräser für Profile, Taschen und Ausschnitte.
SchneideAktiver Teil des Werkzeugs, der Material abträgt.
SpannzangePräzise Klemmhülse für den Fräserschaft.
SpiralnutGewundene Nut eines Fräsers zur Spanabfuhr.
Surfacing BitPlanfräser zum Abrichten großer Flächen.
UpcutFräsergeometrie, die Späne nach oben zieht und gut räumt.
V-BitV-förmiger Fräser für Gravur, Fasen und V-Carving.
WerkzeuglängeAuskragung des Werkzeugs unterhalb der Spannzange.
BegriffErklärung
CADComputer Aided Design: digitale Konstruktion von Geometrie.
CAMComputer Aided Manufacturing: Umwandlung von Geometrie in Werkzeugwege.
G-CodeTextbasierte Maschinenbefehle für Bewegungen und Schaltvorgänge.
MaschinenprofilSender- oder CAM-Konfiguration für eine konkrete Maschine.
SenderSoftware, die G-Code an den Controller überträgt.
WerkzeugwechselKontrollierter Austausch des Fräsers mit erneuter Längen- oder Nullprüfung.